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Ausrüstungstips

"Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung." - so eine Volksweisheit. Doch. Es gibt schlechtes Wetter. Und damit Du auf Tour nicht im Regen stehst, bekommst Du von uns eine ausführliche Packliste mit den Reiseunterlagen. Hier vorab schon einmal ein paar Tips.

Egal ob mehrtägige Alpenüberquerung oder Trail Camp. Bergradeln ist ein Outdoorsport und stellt zudem hohe Anforderungen an Mensch und Technik.

Damit dein Urlaubserlebnis Spass macht, möchten wir dich von unseren Erfahrungswerten was die Ausrüstung betrifft profitieren lassen.

Das Bergradl

Unabhängig davon, ob du mit einem Hardtail oder einem vollgefederten Bike unterwegs seid. Es sollte in jedem Fall zu dir passen.

Der wichtigste Kontaktpunkt zu deinem Bike ist das Cockpit. Das muss perfekt passen. Brems- und Schalthebel sollten im für dich richtigen Abstand montiert sein. Wähle deinen Vorbau nicht zu lang und deinen Lenker besser breit. So beherrscht du dein Bike spielend.

Auch die Geometrie des Bikes sollte zu dir passen. Auf unseren oft abfahrtsorientierten Touren ist die Erfindung der absenkbaren Sattelstütze ein Segen – und für unsere Transalptours Profis nicht mehr wegzudenken.

Auf trailorientierten Touren brauchen wir bestmögliche Traktion. Deshalb lohnt es sich über etwas breitere Reifen und vor allem den richtigen Luftdruck nachzudenken. Unsere Empfehlung … 2.3 – 2.5er Reifen mit einem Luftdruck zwischen 1,5 und 1,8bar Luftdruck.

Für unsere TrailCamps empfehlen wir dir Flatpedals. Unsere Fahrtechnik Basics in den Kursen vermitteln wir nur auf diesen.

Der Sattel

Nicht nur wer Probleme mit dem Allerwertesten hat, sollte über einen individuell passenden Sattel nachdenken.

Wir wissen heute; passen die Sitzknochen auf die Sitzfläche erhöht sich der Fahrspaß ungemein. Wir schwören hier auf das Sattelkonzept von SqLab. Für einen kurzen CheckUp bei uns vor Ort ist sicher Zeit.

Das BackPack

Nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen fahren alle unsere MTB – Teilnehmer mit einem Rucksack. Es ist völlig ok wenn es ein kleiner Tagesrucksack ist. Wichtig ist, dass dieser gut auf der Hüfte aufsitzt und sich ergonomisch dem Rücken anpasst. In den Tagesrucksack gehören auf jeden Fall Erste Hilfe Päckchen, Werkzeug, Luftpumpe, Ersatzschlauch, Regen- und Wechselsachen, Riegel und Arznei. Eine genaue Liste gibt’s vor Tourstart.

Ob Euer Rucksack einen Protektor hat müsst ihr selbst entscheiden. Wir empfehlen ihn auf jeden Fall.

Was ziehe ich an?

Auch in Zeiten der Funktionswäsche solltet ihr auf Qualität achten. Die alte Weisheit des Zwiebelprinzips hat auch heute noch seine Berechtigung. Besonders in den kühleren Monaten. Umso wichtiger ist es immer ein paar Ersatzklamotten im Rucksack zu haben. Das modische steht – bei Männern – wohl nicht an erster Stelle. Ein bisschen Farbe ins Spiel zu bringen schadet aber nie. Das erhöht nicht nur die Sichtbarkeit, sondern macht auch deine Fotos wesentlich interessanter. Handschuhe – immer lang. Das erhöht Grip und Schutz und Handling.

 

Marco 250x400Fahren bei Euch alle Teilnehmer mit einem Rucksack?
"Die Mountainbiker ja. Die Alpen sind Wettertechnisch sehr wechselhaft. Außerdem dienen viele Dinge, wie z.B. Regenklamotten, im Notfall für die erste Hilfe. Es ist besser man hat etwas zu viel dabei , wie zu wenig."

Flat oder Klickpedale?
"In unseren Fahrtechnikkursen werden obligatorisch Flatpedale gefahren. Man lernt die Bewegungsabläufe so einfach schneller. Ansonsten schreiben wir den Teilnehmern ihr Pedalsystem nicht vor. Ich selber habe mich für die Flats entschieden und fahre alle Touren damit. Egal ob Alpencross oder Trail Camp."

Hardtail oder Fully?
"Ganz klar Fully, wenn ihr mich fragt. Für den Alpencross bis 140mm Federweg und bei den Trail Camps dürfen es dann schon mal 150mm oder auch ein bisschen mehr sein. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden." - Marco Loose - Haed Guide

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